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Was ist die Freie Welt Charta?

Was ist die Freie Welt Charta?

Die Freie Welt Charta ist eine Grundsatzerklärung, die uns die Möglichkeit gibt, das Leben auf der Erde für all ihre Bewohner so optimal wie möglich zu gestalten, Armut und Gier aus der Welt zu schaffen und unsere Entwicklung anzukurbeln.

Dies ist weder politisch noch religiös, diese zehn kurzen Grundsätze könnten die Grundlage für eine neue, weiterentwickelte Gesellschaft sein, die kein Geld benutzt und frei, fair und nachhaltig lebt. Die Grundsätze beruhen ausschließlich auf dem Naturrecht, gesundem Menschenverstand und dem Fortbestand des Lebens.

Die Freie Welt Charta wird heutzutage weitestgehend als eine logische Weiterentwicklung angesehen, die sich aus dem Versagen der heutigen Gesellschaft ergibt; und sie ist ein natürlicher Schritt in unserer Evolution.

Warum wir sie brauchen

Falls Du es noch nicht bemerkt hast, die Welt ist zu einem feindseligen Ort geworden. Für viele von uns ist es sehr schwierig geworden unsere Lebensgrundlagen sicherzustellen und es ist im wahrsten Sinne des Wortes für Millionen von Menschen unmöglich.

Aber so muss das nicht sein.

Als vorherrschende Lebensform auf der Erde, haben wir Menschen darin versagt, unsere große Verantwortung, die mit unserem großen Wissen und unserer Macht einhergeht, anzuerkennen. Das Geld hat unsere Weltansicht schwerwiegend verzerrt, und uns von dem abgelenkt was wirklich wichtig ist.

Alles was wir zum Überleben brauchen: Wasser, Lebensmittel, Luft, Energie, biologische Vielfalt und Mitgefühl sind in Gefahr weil wir den Profit als wichtiger ansehen als die Natur. Die Natur wirft keine Gewinne ab und verhandelt nicht. Wenn wir ständig gegen die Natur kämpfen, wird sie gewinnen. Anders gesagt, die Menschheit und unzählige andere unschuldige Lebewesen könnten vom Aussterben bedroht sein.

Die Zeit ist gekommen ein paar grundlegende Änderungen in unserer Lebensweise, die gleichzeitig unnachhaltig und ungerecht ist, vorzunehmen. Wenn wir die Grundsätze der Freien Welt Charta akzeptieren, ist dies der erste entscheidende Schritt, den die Menschen jetzt gehen müssen, um uns und den Planeten zu schützen und zu erhalten.

Was stimmt nicht mit der Welt?

Dies kann man mit einem einzigen Wort erklären: Geld. Unser Börsen- und Finanzsystem stellt finanzielle Stabilität und Wachstum über das Überleben und den Fortschritt. Es mag einst nützlich gewesen sein, aber nun ist das Geld mit dem Leben an sich nicht mehr vereinbar und es schafft mehr Probleme als, dass es welche löst. Wir können diese Probleme in vier Hauptkategorien unterteilen:

1. Ungleichheit und Ungerechtigkeit

In der heutigen Welt gibt es eine handvoll Leute, die über einen enormen Reichtum verfügen während die große Mehrheit mit Schulden, schwerer Arbeit und Armut beladen ist; sie haben wenig oder keinen Einfluss auf das Weltgeschehen. Dieses Ungleichgewicht ist offensichtlich unfair und kann nicht länger als normal akzeptiert werden.

Jedes Jahr werden Millionen von Menschen in ein Leben in Armut und Hunger hineingeboren, obwohl wir die Ressourcen und die Technologie haben, um jeden mit Lebensmitteln zu versorgen und ihm ein Zuhause zur Verfügung zu stellen.

Verschwenderische Produktion fördert die unersättliche Gier nach den begrenzten natürlichen Ressourcen wie Öl, Kupfer, Gold etc. Da diese knappen Ressourcen nur in bestimmten Ländern vorzufinden sind, kommt es dort automatisch zu Ausbeutung und grenzüberschreitenden Konflikten.

In manchen Gebieten der Erde leiden die Menschen unter extremen Wetterbedingungen, sie haben kein anbaufähiges Ackerland oder Trinkwasser und werden von den reicheren Ländern vergessen, weil sie nichts zur Weltwirtschaft beitragen.

Geld erzeugt definitionsgemäß Ungleichheit und Ungerechtigkeit.


2. Müll und Umweltverschmutzung

Produzierende Unternehmen müssen ständig Umsatz machen, um profitabel zu arbeiten. Vom finanziellen Standpunkt aus macht es also keinen Sinn Produkte herzustellen, die haltbar sind. Für den Cashflow ist es demnach besser Wegwerfgüter zu produzieren, die letzten Endes wieder ersetzt werden müssen - trotz der Verschwendung natürlicher Ressourcen und der Umweltverschmutzung, die das mit sich bringt.

Viele Unternehmen geben jährlich Millionen aus, um mit Werbung einen Markt für unnötige und verschwenderische Produkte zu erschaffen. Hierdurch wird eine Konsumgesellschaft gefördert, die mit der Illusion des 'unbegrenzten' Wachstums lebt, was unrealistisch und nicht nachhaltig ist und eines Tages einfach enden muss.

Wir wissen, dass Öl ein giftiger Schadstoff ist, der Kohlenstoffdioxid freisetzt, trotzdem benutzen wir ihn weiter weil er günstig ist; und das obwohl uns reichlich saubere, erneuerbare Energien zur Verfügung stehen.

Jedes Jahr werden Bäume, die Sauerstoff produzieren auf unverantwortliche Weise abgeholzt während Flugzeuge Millionen Tonnen giftige Gase in unsere Atmosphäre pumpen.

Dadurch, dass wir die Natur ignorieren, werden wir uns langsam selbst vergiften und ersticken.


3. Schulden und Arbeitslosigkeit

Heutzutage hat fast jedes Land der Welt so hohe Schulden, dass die Regierungen dazu gezwungen sind mehr Geld zu leihen, weniger auszugeben oder mehr zu drucken als in ihren Haushalten vorhanden ist. Realistisch gesehen, sind keine dieser Optionen nachhaltig.

Wird Geld gedruckt, so vermindert sich der Wert der Währung , das bedeutet, dass man weniger damit kaufen kann. Hinzu kommt, dass dieses Geld als Schuld in den Wirtschaftsraum eintritt und somit Zinsen darauf anfallen. Da das Geld, mit dem man diese Zinsen bezahlen sollte, noch nicht einmal existiert, ergibt sich daraus eine weitere Schuld - und mehr Zinsen!

Kürzungen in den öffentlichen Ausgaben führen letztendlich zu Entlassungen wodurch weitere Arbeitslosigkeit entsteht. Private Unternehmen ersetzen Angestellte durch Maschinen, die schneller und kostengünstiger arbeiten. So können Produktivität und Profite erhöht werden.

Bezahlte Arbeit ist der Sauerstoff des Währungssystems. Ohne diese erhält man nichts ausser mehr Schulden. Der Kreislauf der Arbeitslosigkeit und der Schulden wird letztendlich zu einem weltweiten Zusammenbruch der Finanzmärkte führen.


4. Hemmung des Fortschritts

Die Entwicklung der Menscheit wird durch Kosten unterdrückt. Forschung oder wissenschaftliche Anstrengungen sind entweder unterfinanziert oder sie werden komplett ignoriert, es sei denn, sie sind gewinnversprechend.

Hochbegabte oder talentierte Fachleute werden durch großzügige Bezahlung angelockt um profitable aber verschwenderische Endverbraucherprodukte zu entwickeln. Auf der anderen Seite werden viele talentierte Menschen nicht gefördert, da sie keinen Zugang zu einer Ausbildung haben oder die ohne Arbeit nicht finanzieren können.

Neue Erfindungen bleiben aufgrund von Patentgesetzen, die eine Weiterentwicklung oder eine Verbesserung durch andere Erfinder verhindern, auf dem Weg zur Veröffentlichung hängen und manchmal dauert es Jahre bis sie veröffentlich werden. Viele nützliche patentierte Erfindungen wurden aufgrund von mutwilligen Marketingstrategien oder weil sie nicht finanziert werden konnten stillgelegt.

Unternehmen versuchen ihre eigenen Marken und zukünftigen Profite zu schützen, indem sie absichtlich Produkte entwerfen, die mit anderen Marken oder Technologien nicht kompatibel sind. Hierdurch entstehen unnötige, doppelte Produkte und Frustration beim Endverbraucher.

In einer Welt ohne Geld behindert das Geld nicht den Fortschritt.


Dies sind nur einige der Gründe warum Geld - das wir erschaffen haben - nun zu einer der größten Behinderungen unseres eigenen Überlebens und Fortschritts geworden ist. Wenn Sie sich unsere Gesellschaft und die moderne Kultur aus dem Blickwinkel der Natur anschauen, werden Sie schnell sehen wie sehr wir uns von dem was uns erhält, entfernt haben.

Wir können nicht unsere eigene Natur und Biologie ignorieren.

Wessen Schuld ist das?

Es ist wichtig, dass uns klar ist, dass man niemandem die Schuld für diese Probleme geben kann. Das System in dem unsere Gesellschaft lebt, hat sich über die Zeit so entwickelt. Bestimmten Gruppen die Schuld zu geben, selbst wenn es angebracht zu sein scheint, dient nicht dem Frieden und zieht nur weitere Widrigkeiten nach sich.

Viele geben den Banken, Unternehmen, Regierungen oder den Leuten, die für eben diese arbeiten, die Schuld, aber diese Leute sind nicht schlecht oder gierig. Sie sind auch nur Menschen, die auf eine Umwelt reagieren in der Mangel herrscht - Geldmangel genauer gesagt.

Gier ist eine menschliche Reaktion auf Mangel. Wenn es nur eine begrenzte Versorgung mit überlebenswichtigen Gütern gibt, versucht man instinktiv so viel wie möglich davon zu bekommen. Wenn wir den Mangel beseitigen, beseitigen wir die Gier.

Unter Druck

"Wir müssen uns selbst von unseren imaginären Grenzen befreien."

Wir sind soweit gekommen, dass wir unserem eigenen natürlichen Verhalten misstrauen, weil wir in einer Welt mit widersprüchlichen Standards und unter selbst geschaffenen Zwängen leben.

Die modernen Medien verherrlichen eine unerreichbare und vergnügungssüchtige Lebensweise, während die Religionen Mäßigung und Sittsamkeit predigen. Unternehmen geben Millionen aus um zuckerhaltige und fettige Lebensmittel zu preisen, während die Gesundheitsbehörden vor Übergewichtigkeit warnen. Die Regierungen kündigen Sparmassnahmen an, während sie gleichzeitig große Unternehmen retten. Egal wo wir hinschauen, wir werden mit Werbung für Produkte konfrontiert, die wir uns nicht leisten können. Die Gesellschaft ist als Ganzes ziemlich verwirrend und wiedersprüchlich.

Die Kriminalitätsraten steigen - aber nicht weil die Menschen schlechter werden - sondern weil sich die Lebensumstände verschlechtern, die Arbeitssplätze verschwinden zusehends, und alle stehen in einem Überlebenswettbewerb miteinander.

Denken Sie daran, ein Mensch ist immer noch ein Tier - sei es auch ein hochentwickeltes - und so wie jedes andere Tier, kann es gefährlich werden wenn es schlecht behandelt, in die Enge gedrängt oder durcheinander gebracht wird.

Das müssen wir uns nicht mehr antun.

Es ist Zeit, dass die Menschheit sich aus ihrem Netz aus veralteten Methoden und Ideologien befreit und sich auf das gemeinsame Überleben, den Fortschritt und die Freiheit konzentriert.

Wir müssen uns selbst von unseren imaginären Grenzen befreien.

Was bewirkt die Charta?

Die Freie Welt Charta besteht aus zehn grundlegenden Erklärungen, die im Einklang mit der Natur, gesundem Menschenverstand, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit stehen. Kurz gesagt sind diese Leitsätze unsere Mindestanforderungen an das Leben und den Fortschritt.

"Sobald den Menschen klar wird, dass eine Gesellschaft ohne Geld funktioniert, werden wir automatisch eine positivere Einstellung erlangen, mehr zusammenarbeiten, mehr Mitgefühl zeigen und produktiver sein."

Unsere derzeitigen finanziellen, sozialen, ideologischen und geographischen Grenzen sind imaginär und eindeutig nicht förderlich für uns oder unseren Planeten. Die Richtlinien der Charta, die im Einklang mit der Natur stehen, würden diese imaginären Grenzen mit Hilfe des gegenseitigen Respekts uns gegenüber und gegenüber unserem Heimatplaneten, auflösen.

Sobald wir es schaffen unsere überholten Methoden der Entscheidungsfindung durch Spekulation und Diktate und unsere imaginären Grenzen hinter uns zu lassen, werden wir bemerken, dass unsere einzigen Probleme technische Probleme sind. Z.B.: wie können wir alle versorgen und unseren Planeten optimal nutzen? Nur wenn wir uns von unseren zwiespältigen Ideologien und Methoden befreit haben, können wir dieses Problem lösen.

Unsere Technologie ist an einen Punkt gelangt an dem wir jeden Menschen ohne Mühe und harte Arbeit versorgen können. Was von Maschinen erledigt werden kann, wird von Maschinen erledigt. Wir brauchen kein Geld um Maschinen zu bauen, wir können sie einfach bauen. Aufgaben, die nicht automatisch erledigt werden können, werden auf die Bevölkerung verteilt, die sicherlich mehr als froh ist, einen geringen Teil ihrer Zeit einer Gemeinschaft zu widmen, die sie trägt.

Alles wird für den Gebrauch freigegeben, aber innerhalb der natürlichen und technischen Grenzen und mit Respekt gegenüber dem Allgemeinwohl. Dieses Verständnis wird über die Bildung vermittelt und letztendlich durch Konsens.

Sobald den Menschen klar wird, dass eine Gesellschaft ohne Geld funktioniert, werden wir automatisch eine positivere Einstellung erlangen, mehr zusammenarbeiten, mehr Mitgefühl zeigen und produktiver sein.

Wie wir die Charta umsetzen

Der erste Schritt zur Umsetzung der Charta ist, diese Idee zu verbreiten und den Menschen diese Möglichkeit bewusst zu machen.

Diese Prinzipien können nur umgesetzt werden wenn sie von genügend Leuten gesehen, verstanden und unterstützt werden. Wenn genügend Leute die Charta lesen und sie als den nächsten, logischen Schritt in der Entwicklungsgeschichte der Menschheit akzeptieren, werden die Veränderungen automatisch eintreten. Die Politiker und die einflussreichen Menschen werden keine andere Wahl haben als dem Willen der Leute zuzustimmen.

Sobald dies passiert, werden den Leuten diese Prinzipien, das Naturverständnis und das Verständnis über das gemeinsame Zusammenleben beigebracht damit jeder sich selbst, unsere Gemeinschaft und unsere Umwelt wirklich versteht.

"Die (Schul-) Bildung wird eine Schlüsselrolle bei der Erschaffung einer geld-freien Gesellschaft spielen."

Die (Schul-) Bildung wird eine Schlüsselrolle bei der Erschaffung einer geld-freien Gesellschaft spielen.

Es wird nicht lange dauern bis die Menschen merken, dass ihr Nachbar nicht jemand ist, der mit ihnen im Wettbewerb steht; dass alles was sie besitzen und benutzen, die Umwelt belastet; dass die Zusammenarbeit in einer Gemeinschaft- und nicht die Arbeit, die man nur für sich selbst tut - unermesslich produktiver und lohnender ist.

Es kann sein, dass die Charta zuerst in einem Land oder in einem Länderblock akzeptiert wird, welches/welcher wohlhabend und unabhängig ist. (Australien und die Südsee wären ein gutes Beispiel). Sobald andere Länder merken, dass es funktioniert, werden sie diesem Vorbild folgen.

Vielleicht könnte übergangsweise durch ein Gremium wie die UN, eine Verfügung über einen 'geldfreien' Status in Pionierländern erlassen werden um die Grenzen dieser 'freien Zonen' aufrechtzuerhalten und zu schützen bis dies nicht mehr nötig ist.

Dies ist nur ein Beispiel dafür wie diese Charta umgesetzt werden könnte. Es könnte natürlich auf verschiedene Weisen geschehen, aber das wichtigste ist, dass es geschehen wird sobald genügend Leute dies wollen.

Wer hat die Charta geschrieben?

Den Ursprung dieses Dokuments einer einzigen Person oder einer bestimmten Gruppe zuzuweisen, wäre vielen Leuten gegenüber falsch und unfair. Denn, wie bei philosophischen oder politischen Dokumenten, gibt es unzählige Leute, die zur Erstellung dieser beigetragen haben, denn die Ideen einer einzigen Person werden mit der Zeit verändert und verbessert.

Der Charta-Text wurde von Colin Turner geschrieben, ein Songwriter und Musikproduzent aus Dublin, Irland, aber viele der zugrundeliegenden Konzepte wurden durch das 'Venus Projekt' von Jacque Fresco und die 'Zeitgeist' Filme von Peter Joseph inspiriert - Visionäre, die ihre Inspiration ohne Zweifel durch andere historische Einflüsse erhalten haben.

Es ist logischerweise wichtig, dass dies der nächste Schritt in der Entwicklung der Menschheit ist, und zudem der Schritt ist, durch den wir unser Überleben und das unserer Gefährten auf diesem Planeten sicherstellen können. In diesem Sinne ist die Charta mit all ihren Absichten und Zwecken, ein Dokument, das sich selbst schreibt.

Was uns die nahe Zukunft bringt

Wir befinden uns an einem der spannendsten Punkte in unserer Geschichte. Eine große Ära der Veränderung steht kurz bevor, aber die Dinge könnten schlimmer werden bevor sie sich verbessern, denn viele versuchen das alte System aufrecht zu erhalten. Wenn wir die Freie Welt Charta unterschreiben und unterstützen, können diese Veränderungen früher, friedlicher und ohne unnötiges Leid umgesetzt werden.

Die Idee der Charta ist einfach. Das derzeitige System, in dem wir leben, ist kompliziert, und die Entwirrung mag einige Zeit in Anspruch nehmen, aber diese Initiative ist eine sehr geduldige, sie wurde ins Leben gerufen um uns langsam aber sicher in die eine Richtung zu lenken - in die der wahren Freiheit, des wahren Wohlstands und der wahren Nachhaltigkeit.

Bitte denken Sie über diese Initiative nach.